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Rumänische Schwarzmeerküste- Constanta
Rund 800 Km liegen zwischen der deutschen und der rumänischen Grenze. Die Anfahrt mit dem eigenen Pkw ist problemlos möglich. Gut ausgebaute Autobahnen und Fernstraßen führen durch Österreich und Ungarn an die rumänische Westgrenze bei Oradea oder Arad und weiter Richtung Schwarzes Meer.
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Flug buchen nach Rumänien. Für den Zwischenaufenthalten bieten die rumänische Großstädte gepflegte und preiswerte Hotels.
Die rumänische Küste ist gegen Osten und Südosten orientiert und hat einen
sanften Abstieg ins Meer. Das Meereswasser ist ein wichtiger Faktor, sowohl fürs
Baden als auch für Thalassotherapie, da ihr relativ geringer Salzgehalt für den
menschlichen Organismus geeignet ist.
Das Schwarze Meer hat im Vergleich zu den Ozeanen weder Ebbe noch Flut. Der rumänische Teil der
Schwarzmeerküste beginnt im Norden im Donau Delta am Chilia Arm und endet 245 Km weiter im Süden bei Vama Veche. Die Bekannteste Badeorte sind Eforie Nord- Sud, Neptun, Mamaia, Costineşti etwa 25 Kilometer südlich von
Constanţa Romania, Mangalia, Techirghiol,
Cap Aurora, Saturn, Jupiter, und Olymp. Die rumänische Meeresküste umfasst eine
Vielfalt von natürlichen Attraktionspunkten, Heliotherapie, medizinische
Balneokuren mit gegen rheumatischen, gynäkologischen und dermatologischen
Krankheiten bestimmten Heilschlamm, Wassersportarten wie Tauchen, Jachtsegeln
und Surfing. Besichtungen der archäologischen Sehenswürdigkeiten in der Burg
Histria, der ältesten belegten Siedlung Rumäniens, von griechischen Kolonisten
657 vor unserer Zeitrechung gegründet. Das römische Mosaik in Constanza, Die
Basilika der vier heiligen Märtyrer in Niculitel ( 4- 5 Jahrhundert ) die Kirche
des heiligen Apostols Adreas oder die Moschee in maurischem Stil in Constanza.
Nicht ganze 14 Km von der Stadtgrenze von Constanta liegt Eforie Nord, eine
Stadt mit einer modernen Heilanstalt, einem touristischen Hafen für Jachten
sowie einem modern ausgestatteten Konferenzzentrum das zwischen 15 und 200
Personen empfangen kann. Zu besichtigen wären noch die ruhigen und eleganten
Städte Neptun, Saturn, Olimp, Venus und im extremen Süden das kleine pittoreske
Dorf Vama Veche einem Treffpunkt für Nonkonformisten aus aller Welt.
Kuren an der Schwarzmeerküste: Die Verbindung eines Badeaufenthalts an der rumänischen Schwarzmeerküste mit einer Kur ist sehr beliebt. Als Behandlungszentren kommen in Betracht die Seebäder Eforie-Nord, Eforie-Sud, Neptun und Mangalia, die von den kleinen Kurort Techirghiol ( mit seinem Salzsee) ergänzt erden, dessen Sapropelschlamm auch in den Seebädern Verwendung findet. Die Reizwirkung auf den Organismus bedingt eine Akklimatisierung von 2 bis 3 Tagen. Außer dem Meerwasser wird das Salzwasser des Techirghiolsees sowohl am Seee selbst wie in den Badeorten eingesetzt. Hinzu kommt die Anwendung des Schlamms zu Packungen oder zum Einreiben mit Sonnenbad. Außerdem steht ein schwefelhaltiges, bikarbonat- und sodiumhaltiges, hypotones Mezzothermalwasser für Bäder und Trinkkuren zur Verfügung. Auch warme Sandpackungen sind Kurzwecke möglich. Indikationen: Äußere Kuren bei Krankheiten des Bewegungsapparats, rheumatischen Erkrankungen sowie Arthrosen aller Art, Gelenkrheumatismus, orthopädischen Leiden, Frauenleiden, Stoffwechselstörungen aller Art. Trinkkuren bei Leiden des Verdauungstrakts und der Nieren.
Die beste
Reisezeit zum Baden, Wandern und Städtebummeln ist der Sommer mit Temperaturen um die 23 Grad, manchmal auch bis 35 Grad oder gelegentlich auch darüber.
Gut zu wissen: Höhlen in den Karpaten: Geheimnisse unter der Erde, mehr als 12.000 Höhlen durchlöchern die Karpaten. Die längste ist die Pestera Vantului im Padurea Craiului-Begirge mit über 43 Kilometern unterirdischer Gänge. Zu den schönsten Höhlen, die auch Familien besichtigen können, gehören Comaric im Banater Bergland, die Frauenhöhle nahe Targu Jiu in der westlichen Walachei sowie Dambovicioara bei Bran in Siebenbürgen. Berühmt ist auch die Eishöhle Scarisoara, ein unterirdischer Gletscher westlich von Tirgu Mures im Apuseni- Gebirge.
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